Als wir uns im Frühjahr 2010 gefragt haben, ob es uns als angehende Bibliothekare möglich ist, einen attraktiven OPAC auf Basis von Open-Source-Software zu bauen, war dies der Beginn eines Experiments mit zunächst offenem Ausgang. Nach einigen Versuchen mit Scriblio landeten wir bald bei VuFind. Schon ein paar Wochen später hatten wir einen Katalog, der – mit einigen Abstrichen – zur Literaturrecherche für die Bibliotheken der HAW Hamburg benutzt werden kann.
Unser Fazit: Die Realisierug eins VuFind-basierten Katalogs ist für LIS-Bachelor-Absolventen machbar. Die größte Herausforderung liegt in der Anbindung an das bestehende Bibliotheksystem, um beispielsweise auf Katalogdaten und aktuelle Verfügbarkeitsinformationen der Medien zugreifen zu können. Abhängig von vorhandenen Programmierkenntnissen ist es erfolgsentscheidend, ob bereits bestehende Lösungen zugänglich und nachnutzbar sind und in Problemfällen auf die Unterstützung anderer Anwender oder der Verbünde zurückgegriffen werden kann. Ohne die Basis Open Source und die Hilfe der Community wäre das Projekt bachelopac nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben!
Unsere Bachelorarbeit
“Der OPAC aus dem Baukasten : Realisierung eines Katalog 2.0 unter Einbeziehung der Community” (überarb. Version)
kann hier (6,6 MB) heruntergeladen werden. Wir möchten damit alle ermutigen, VuFind selbst auszuprobieren!
21. Januar 2011 um 12:54
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21. Januar 2011 um 20:30
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank. Letzlich war Bachelopac der Grund für uns in Leipzig uns intensiver mit VuFind zu beschäftigen und nun in diese Richtung zu entwickeln.
24. Januar 2011 um 11:45
[...] Sie BibliothekarInnen und NutzerInnen? Einen schönen Einstieg und Überblick zum Thema bietet die Bachelorarbeit zu VuFind von Schmitt/Stehle in ihren einführenden Kapiteln 1 – 4. (Gesehen im TUBfind Blog). [...]